Battlefield 2042

27.02.2022 - 11:48 von **BNF**DON


Battlefield 2042: EA nennt laut Insider-Bericht vier Hauptgründe für das Scheitern

Laut Journalist Tom Henderson äußerte sich EA intern selbstkritisch über Battlefield 2042, nennt aber auch einen unerwarteten Grund für die Probleme.







EA hat gegenüber PC Gamer Stellung zum brisanten Bericht über Battlefield 2042 von Tom Henderson bezogen. Demnach sollen die Informationen die Wirklichkeit der internen Gespräche nicht korrekt dargestellt haben. Es sei es nicht um eine Schuldzuweisung hin zu äußeren Umständen gegangen.

EAs Vizepräsident für globale Kommunikation, John Reseburg, äußerte:

Diese Geschichten geben die Diskussion und den Kontext nicht korrekt wieder. Es handelte sich um ein ausführliches und sehr bescheidenes internes Gespräch über den kürzlichen Start von Battlefield. Es ging um wichtige Erkenntnisse und Maßnahmen, die wir ergreifen, und nicht darum, externen Faktoren die Schuld zu geben.

Der Bericht von Enthüllungsjournalist Henderson hatte im Netz massive Empörung hervorgerufen, da er behauptet, die Gespräche hätten vier Ursachen für die Probleme von Battlefield 2042 zum Inhalt gehabt, darunter drei externe Faktoren: den Release von Halo Infinite, die Coronapandemie und das Feedback von Spielern und Presse.

Ursprüngliche Meldung vom 16. Februar 2022 um 16:50 Uhr:

Vier große Gründe soll EA laut einem Pressebericht für die Probleme von Battlefield 2042 verortet haben. So berichtet es der bekannte Insider und Journalist Tom Henderson. Demnach soll ein EA-internes Meeting stattgefunden haben, über dessen Inhalte der Branchenkenner Bescheid wissen will.

Tom Henderson ist dank seiner anonymen Kontakte für viele präzise Vorhersagen zu geheimen Projekten bekannt geworden. Beachtet bitte trotzdem, dass seine Informationen nicht aus EAs offiziellen Kanälen stammen und daher nicht bestätigt werden können.

Bericht zeichnet ein Bild der Selbstkritik

Tom Henderson erklärt in seinem Bericht, dass vier Hauptursachen des fehlerbehafteten Release von Battlefield 2042 in einem internen Meeting besprochen worden sein sollen. Das Gespräch über den Shooter habe 20 Minuten gedauert und sei von EAs COO Laura Miele angeführt worden. Auch andere wichtige Köpfe wie Respawn-Chef Vince Zampella und DICE-Vizepräsidentin Rebecka Coutaz seien zu Wort gekommen.

Es sei laut Miele wichtig gewesen, die eigenen Fehler rund um das Spiel anzuerkennen. Laut Hendersons Bericht habe Miele statuiert:

Dies ist sicherlich der Fall beim Release von Battlefield, der die Erwartungen unserer Spieler nicht erfüllt und auch unsere eigenen Erwartungen deutlich verfehlt hat.

Battlefield 2042 sei mit einer historisch hohen Bug-Anzahl für ein DICE-Spiel erschienen. Der fehlerbehaftete Release-Zustand habe also eine große Rolle bei dem Scheitern gespielt, aber auch unerwartete Gründe seien auf die Tagesordnung gekommen.


Das soll EA über Battlefield 2042 denken

Die wichtigsten Fehler und Probleme, die EA bei dem Gespräch genannt haben soll:

Die Engine-Überarbeitung: Da das Team von DICE eine ältere Version der Frostbite-Engine für BF2042 habe überarbeiten müssen, seien interne Zeitpläne in Verzug geraten. Das soll einen großen Umfang angenommen haben, das Spiel sei im Prinzip auf eine neue Engine übersetzt worden.
Die Pandemie: Die Coronapandemie begann mitten in der Entwicklung, die durch die Engine-Probleme ohnehin schon im Schlamassel gesteckt habe. Arbeiten aus dem Home Office habe die Situation durch neue Variablen noch erschwert.
Falsche Einschätzung: Gleichzeitig habe Miele auch hervorgehoben, dass es nach der Beta neben Kritik auch viel positives Feedback von Spielern gegeben haben soll. Dies, gepaart mit einigen Vorab-Tests im hohen 70er und niedrigen 80er-Bereich habe dazu beigetragen, dass EA das Spiel zu positiv wahrgenommen haben soll.
Überraschender Vergleich mit Halo Infinite: Als ebenfalls tragend für das Scheitern von Battlefield 2042 soll Laura Miele den direkten Vergleich mit dem Microsoft-Shooter Halo: Infinite genannt haben, der eine deutlich reibungslosere Spielerfahrung bot. Der Multiplayer-Modus erschien überraschend früh und kostenlos spielbar – wenige Tage vor dem Battlefield-Release im November 2021.



Quelle: www.gamestar.de
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