Battlefield 2042
24.10.2021 - 06:20

Battlefield 2042 lernt aus der Beta: Diese 9 wichtigen Dinge ändern sich zum Release




Nach der Beta von Battlefield 2042 gab es ein geteiltes Echo – grundsätzlich ist der Shooter auf dem richtigen Weg, aber fehlende Features, Bugs und andere Probleme bereiteten vielen Spielern Sorgen. Auch bei uns in der GameStar-Redaktion gingen die Meinungen stark auseinander:

Jetzt gibt es gute Nachrichten in Form eines neuen Blogeintrags von DICE: Die Battlefield-Entwickler liefern darin einen detaillierten Einblick in die Verbesserungen und Änderungen auf Basis von Spieler-Feedback, die zum Release den Weg ins Spiel finden werden. Wir fassen hier die wichtigsten Eckpunkte übersichtlich zusammen.

Interface & HUD
Ein häufiger Kritikpunkt an der Beta-Version von Battlefield 2042 waren die Bildschirmeinblendungen. Laut DICE habe man zahlreiche Verbesserungen am HUD und dem User-Interface generell vorgenommen. Folgendes wurde geändert:

Map-Übersicht: Mit der Taste M auf dem Keyboard kann man jetzt jederzeit die Übersichtskarte aufrufen, die in der Beta noch deaktiviert war. Dort erkennt ihr Flaggenpunkte, verbündete Einheiten und Sektoren auf einen Blick.
Commorose: Das für Battlefield so typische Kommunikationsmenü Commorose kehrt zurück. Per Schnellzugriff können wir also wieder mit unseren Squad kommunizieren, Munition anfordern und so weiter. So wird die Commorose aussehen:#

Ping-System: In der Beta nur rudimentär vorhanden, wird ein neues Kontext-Markierungssystem zum Launch auf Knopfdruck Gegner, Orte, Flaggenpunkte oder Feinde markieren und so besseres Teamwork ermöglichen. Wie das aussieht seht ihr weiter unten im Gameplay-Clip.
Kompass: Der Kompass wurde in der Beta nur beim Zielen mit dem Waffenvisier (ADS) angezeigt, zum Launch wird er standardmäßig immer aktiv sein. DICE will so klare und schnelle Zielansagen für Team- und Squad-Kollegen ermöglichen.
HUD/Killfeed: Die Punkteanzeige wird in die Mitte des Bildschirms unter das Fadenkreuz verlegt (wo es auch in den Vorgängern war) und zeigt neben Abschüssen jetzt endlich auch den Score für Assists, Heilung, Versorgung und andere Aktionen an.

Die übergroßen Meldungen zum Capture-Status von Flaggen und Sektoren werden verkleinert und sollen weniger störend wirken. In diesem neuen Gameplay-Clip seht ihr das überarbeitete HUD in Aktion:

Server & Bots
In der Beta wurden einige Spieler auf unterbevölkerte Server geworfen und damit dazu verdammt, überwiegend gegen Bots und häufig auch mit hohen Pings zu spielen. Laut DICE habe man die Ursache für dieses Matchmaking-Problem identifizieren können. Zum Launch werde man sicherstellen, dass die Server vorwiegend von echten Spielern gefüllt werden und Bots nur als vorübergehende Lösung dienen, wenn zum Beispiel ein Spieler das Match verlässt, so das Statement.

Loadouts
Anders als in der Beta, können Spieler in der finalen Release-Version im Hauptmenü außerhalb des Matches mehrere Loadout-Slots ganz in Ruhe zusammenstellen (und auch benennen) und dabei Specialists, Waffen und Ausrüstung festlegen.

Dort bestücken wir auch das Plus-Menü mit einer überschaubaren Auswahl aus einem großen Pool aus Waffen-Attachments, die dann im Match schnell getauscht werden können.

Beim Spawn wird die Waffe immer automatisch mit den präferierten Aufsätzen des Loadouts bestückt. Ein neues Video zeigt, wie das Ganze funktionieren wird:


Squads & Teamwork
Damit sich die einzelnen Trupps besser aufeinander abstimmen können und um Teamwork zu fördern, wird eine kurze Aufwärmphase eingeführt, in der Squads gemeinsam planen und Anpassungen am Loadout vornehmen können. Außerdem kann man dort die Player Card der Mitspieler (und damit auch ihre Stärken und ihren Spielstil) sehen.

Zum Ende einer Partie werden Spieler gesondert hervorgehoben, die ihr Team beim Einnehmen von Missionszielen, Revives und mit Munition unterstützt haben. Um Medics wertvoller zu machen, wurde außerdem das Autoheal geschwächt. Hier seht ihr das neue Rundenende:


Spielersichtbarkeit
Freund von Feind zu unterscheiden, war in der Beta nicht immer einfach. Um das Problem zu lösen, führt DICE Änderungen an der Beleuchtung ein, verpasst Feinden einen gut erkennbaren Farbstich und verbündeten Einheiten ein blaues oder grünes Icon, das auch durch Hindernisse hindurch sichtbar ist. Gegner in einem Radius von 10 Metern werden außerdem automatisch gespottet, sobald eine direkte Sichtlinie besteht.




**BNF**DON


gedruckt am 30.11.2021 - 07:06
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